„Ich liebe den deutschen Fußball und die Mentalität“

Neuzugang Isaac Schmidt im Interview

Isaac Schmidt im Interview vor einer Werder-Raute.
Isaac Schmidt lief bis zuletzt für Premier League-Aufsteiger Leeds United auf (Foto: W.DE).
Profis
Donnerstag, 28.08.2025 / 19:00 Uhr

Das Interview führte Moritz Studer

Dass sich der SV Werder für Isaac Schmidt interessiert, kursierte bereits seit Wochen durch die grün-weiße Medienlandschaft. Am Donnerstagvormittag landete der Schweizer Nationalspieler dann tatsächlich in Bremen, um seine erste Bundesliga-Station anzutreten. Im WERDER.DE-Interview verrät Schmidt, seit wann der Kontakt zum SVW besteht, welches Ziel er mit der ‚Nati‘ verfolgt und was ihn an der Anime-Serie Dragonball fasziniert.

WERDER.DE: Moin Isaac, herzlich Willkommen in Bremen. Dass Werder Interesse an dir hat, war schon vor über einen Monat zu lesen. Wie froh bist du, nun endlich hier zu sein?

Isaac Schmidt: Ja, endlich bin ich hier. Ich glaube, den ersten Anruf vom Coach hatte ich am 1. Juli. Ich haben dann mit ihm und dem Staff geredet. Seit diesem Zeitpunkt war klar, dass ich für Werder spielen möchte.

WERDER.DE: Bremen ist deine erste Station in der Bundesliga. Was war ausschlaggebend, dich dem SVW anzuschließen?

Isaac Schmidt: Ich kenne den Verein seit vielen Jahren, Werder ist ein großer Klub. Zudem liebe ich den deutschen Fußball, die Bundesliga und die Mentalität. Hier wird guter Fußball gespielt und die Fans sind großartig. Ich weiß auch, dass Werder und der Trainer, der zu dieser Saison gekommen ist, guten Fußball spielen lässt.

WERDER.DE: Wir haben schon gesehen, dass du auf beiden Außenverteidigerpositionen flexibel einsetzbar bist. Wie würdest du dich selbst als Spielertypen beschreiben?

Isaac Schmidt: Ich habe in meiner Karriere viele Positionen gespielt. Ich bin defensiv wie offensiv zum Einsatz gekommen. Sowohl physisch als auch mental arbeite ich viel fürs Team. Ich denke, dass ich in vielen Dingen gut bin, und das ist meine Stärke.

Mit Maximilian Wöber ist ein ehemaliger Teamkollege aus deiner Zeit bei Leeds United auch zu Werder gewechselt. Habt ihr bereits wieder Kontakt miteinander gehabt?

Isaac Schmidt: Nein, hatten wir nicht. Ich wollte ihn kontaktieren, habe es aber nicht gemacht, weil sich der Wechsel über die lange Zeit gezogen hat. Deswegen fand ich es besser zu warten und jetzt sehen wir uns bald auf dem Platz.

Für mich war meine erste Einladung zur Nationalmannschaft mit vielen Emotionen verbunden.

WERDER.DE: Du bist der siebte Schweizer, der für den SV Werder Bremen auflaufen wird. Ulisses Garcia kennst du von der Nationalmannschaft. Hat er dir etwas über Werder mit auf den Weg geben können?

Isaac Schmidt: Nein, ich habe tatsächlich mit niemanden über den Transfer gesprochen. Ich weiß, dass er vor ein paar Jahren hier gespielt hat. Er hat hier gute Momente gehabt und Werder hat ihn auf ein professionelles Niveau gebracht.

WERDER.DE: Stichwort Nationalmannschaft. Im März bist du das erste Mal für die ‚Nati‘ aufgelaufen und bist auch für den kommenden Lehrgang nominiert. Was bedeutet es dir, für die Schweiz aufzulaufen?

Isaac Schmidt: Für mich war meine erste Einladung zur Nationalmannschaft mit vielen Emotionen verbunden. Ich hoffe, dass ich Werder auf meiner Position helfen kann und Werder mir auch hilft, mich zu verbessern. Im nächsten Jahr steht die WM an, für die ich mich empfehlen möchte.

WERDER.DE: Du hast außerdem mütterlicherseits nigerianische Wurzeln. Welche Verbindung hast du zu Nigeria?

Isaac Schmidt: Nigeria ist genau wie die Schweiz, wo ich geboren bin, für mich sehr wichtig. Ich bin zwar noch nicht dort gewesen, doch ich kenne die Kultur sehr gut, da fast meine ganze Familie daherkommt. Meine Mutter hat uns zudem viel über Nigeria erzählt und ich hab auch schon viele nigerianische Gerichte gegessen.

WERDER.DE: Von deinem Instagram-Profil ist zu entnehmen, dass du Dragonball-Fan bist.

Isaac Schmidt: Ja, ich mag nicht nur Dragonball, sondern viele Anime-Serien. An Dragonball gefällt mir, wie die Leute arbeiten, um sich zu verbessern und stärker zu werden. Das ist ein gutes Vorbild für mich.

WERDER.DE: Abschließend lass uns nochmal sportlich bleiben. Was sind deine Ziele für die neue Saison?

Isaac Schmidt: Ich möchte immer das Beste erreichen, wir müssen in jedem Spiel auf den Platz gehen und es gewinnen wollen. Wir dürfen uns nicht verstecken, sondern können auch von Europa träumen, weil das jede Mannschaft macht. Dafür spiele ich Fußball. Ich hoffe, dass ich helfen kann, dass der Verein so gut wie möglich abschneidet.

WERDER.DE: Isaac, vielen Dank für deine Zeit. Wir wünschen dir einen guten Start in Bremen.

 

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