"Das war das perfekte Debüt für mich"

Neuzugang Isaac Schmidt trifft in seinem ersten Bundesligaspiel für Werder Bremen

Isaac Schmidt legt den Ball per Kopf an Mark Flekken vorbei, der nur noch hinterher schauen kann.
Isaac Schmidt legte den Ball geschickt an Mark Flekken vorbei und traf zum ersten Mal für Werder. (Bild: W.DE)
Profis
Sonntag, 31.08.2025 / 10:30 Uhr

Von Tom Ole Theilken

Was für erste Tage für Werder-Neuzugang Isaac Schmidt! Noch am Donnerstagmorgen war der Schweizer, der von Leeds United an die Weser wechselte, in England. Am Abend desselben Tages war sein Wechsel zu den Grün-Weißen dann perfekt. Nur eine Trainingseinheit später stand der 25-Jährige direkt in Horst Steffens Kader gegen Leverkusen und durfte an einer historischen Aufholjagd teilnehmen.

„Das war das perfekte Debüt für mich. Ich bin einfach richtig glücklich. Vor allem weil wir von einem 1:3-Rückstand zurückgekommen sind. Alle haben nie aufgegeben. Und das ist wirklich nicht einfach, wenn man auch noch mit zehn gegen elf spielt“, sagte ein glücklicher Isaac Schmidt direkt nach der Partie.

„Alle haben mir auf dem Feld richtig Energie gegeben.“

Dabei feierte der Schweizer Nationalspieler sein Bundesligadebüt in einer mehr als nur komplizierten Situation. In der 72. Minute lagen die Grün-Weißen mit 1:3 zurück und spielten nach einer gelb-roten Karte gegen Niklas Stark auch noch in Unterzahl. Doch die Werderaner steckten nicht auf. Eine Einstellung, die Neuzugang Schmidt sofort mitriss: „Als ich nach meiner Einwechslung gemerkt habe, dass niemand im Team aufgibt, hat mir das richtig Energie gegeben“, so Schmidt.

Extrakörner, die der Außenbahnspieler sofort zu nutzen wusste. Nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung spielte Keke Topp nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte einen wohl temperierten Pass in die Spitze. Gegen weit aufgerückte Gäste schaltete Schmidt sofort und sprintete noch hinter der Mittellinie startend Richtung Ball. 40 Meter vor dem Tor erreichte er die Kugel vor Bayers herauseilenden Keeper Mark Flekken. Geschickt legte er den Ball per Kopf am Schlussmann vorbei, um im Anschluss Loic Badé aussteigen zu lassen und aus 20 Metern ins leere Tor zu vollenden. „In dem Moment, als ich den langen Ball gesehen habe, hatte ich nur einen kurzen Moment und dann wusste ich, dass ich mein Tempo nutzen muss. Als ich am Torhüter vorbei war, wusste ich, dass der Verteidiger nur nach rechts gehen kann und ich einfach die Kontrolle behalten musste“, analysiert Werders Nummer 23.

"Nach heute, fühle ich mich schon jetzt hier zuhause"

Auch beim Ausgleich spielte der Schweizer mindestens eine Nebenrolle. Gleich zwei Leverkusener Klärungsversuche nach einer Ecke adressierte Schmidt direkt wieder auf den rechten Flügel, wo Romano Schmid die Kugel in den Sechzehner brachte. Am Ende mit Erfolg und dem umjubelten Tor von Karim Coulibaly zum 3:3.

„Das war ein spezieller Moment im Stadion, Ich dachte einfach nur ‚Wow‘“, so Schmidt, der sich durch dieses Spiel schon direkt ein Stück als Werderaner fühlt: „Ich brauche sicherlich noch ein wenig Zeit, um mich einzuleben und alles kennenzulernen, aber nach dem heutigen Tag, kann ich sagen dass ich mich schon jetzt hier zuhause fühle.“

 

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