Spatenstich: Sanierung von Trainingszentrum und „Platz 11“ beginnt

Wegweisende Bauarbeiten in der Pauliner Marsch offiziell gestartet

Spatenstich auf dem Gelände Pauliner Marsch mit Clemens Fritz, Claudia Lasch, Ulrich Mäurer und Tarek Brauer
Der Spatenstich von Clemens Fritz, Claudia Lasch, Ulrich Mäurer und Tarek Brauer (v. l.) ist vollbracht (Foto: W.DE).
Stadion "Platz 11"
Freitag, 04.04.2025 / 13:30 Uhr

Die umfangreiche Sanierung und Modernisierung der Gebäude am Stadion „Platz 11“ sowie der Trainingsplätze östlich des Rosenwegs hat begonnen. Am Freitagvormittag erfolgte der offizielle Spatenstich, den der SV Werder Bremen gemeinsam mit dem Senator für Inneres und Sport sowie dem Senator für Finanzen ausrichtete.

Die Bauzäune stehen, die Bagger haben ihre Arbeit aufgenommen – die langersehnten Umbaumaßnahmen in der Pauliner Marsch sind gestartet. Auf der sogenannten „Wilden Wiese“ setzten Werders Geschäftsführer Tarek Brauer und Bremens Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer, symbolisch den ersten Spatenstich. Es entstehen durch die Einbeziehung der bis dato für den unorganisierten Sport genutzten Freifläche und eine neue Anordnung zusätzliche Trainingsplätze sowie Auslauf- und Aufenthaltsflächen zwischen den Spielfeldern, die aus modernem Kunstrasen bestehen. Die Kosten in Höhe von voraussichtlich neun Millionen Euro trägt allein der SV Werder Bremen, je zur Hälfte die SV Werder Bremen GmbH & Co KG und der Sport-Verein „Werder“ von 1899 e.V..

„Der heutige Tag markiert einen wichtigen Meilenstein auf unserem Weg zu einer modernen zukunftsfähigen Infrastruktur für die Teams unseres Leistungszentrums, den Frauenfußball und Breitensport. Wir freuen uns daher sehr, dass es endlich losgeht und die Veränderungen für alle sichtbar werden“, erklärte Tarek Brauer, Geschäftsführer Organisation & Personal des SV Werder Bremen. „Ich möchte an dieser Stelle allen Beteiligten, insbesondere meinem Team, der Stadt samt ihrer zahlreichen Behörden, mit denen wir in den vergangenen Monaten im engen Kontakt standen, sowie dem Beirat Östliche Vorstadt für die konstruktive Zusammenarbeit danken.“

So konnte man sich in den vergangenen Monaten beispielsweise nach intensiven Gesprächen gemeinsam auf eine Ausgleichsfläche für den Wegfall der „Wilden Wiese“ einigen. Im östlichen Bereich des bisherigen Parkplatz P6 unterhalb des Osterdeiches entsteht ein neuer Naturrasenplatz mit Ballfangzäunen und Toren sowie ein Streetballfeld – beides zur freien Nutzung. Werder übernimmt hierfür nicht nur die Kosten, sondern auch die Instandhaltung und Pflege.

„Platz 11“ – eine moderne Spielstätte und Bezirkssportanlage

Im Stadion „Platz 11“ wird in den kommenden voraussichtlich gut anderthalb Jahren aus den sanierungsbedürftigen Gebäuden der 1960er-Jahre ein professioneller Spieltagsbereich mit Heim- sowie Gästekabine, einem integrierten Pressekonferenzraum und einer Mixed Zone, der allen Ansprüchen der Google Pixel Frauen Bundesliga sowie der 3. Liga genügt, entstehen.

Zugleich bleibt die Bezirkssportanlage Heimat des Breiten- und Schulsports. Es werden zeitgemäße Umkleiden mit den dringend benötigten geschlechtergetrennten Sanitäranlagen geschaffen. Darüber hinaus wird die Vereinsgastronomie modernisiert und der Gebäudekomplex erhält eine neue, attraktive Fassade. Das Gebäude wird dabei im Bestand und hochwasserangepasst saniert. Wärmepumpen ersetzen eine veraltete Öl-Heizung, das Dach wird mit einer Photovoltaikanlage bestückt. Die ortsbildprägende Eiche vor dem Eingangsbereich wird erhalten.

Sportsenator Ulrich Mäurer sagt dazu: „Der Spatenstich für das Trainingszentrum und die Sanierung von Platz 11 ist ein bedeutender Schritt und ein großartiger Erfolg für unsere Stadt. Dank der engen Zusammenarbeit in der Koalition und dem unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten, sowie des guten Plans und der Hartnäckigkeit von Werder Bremen, konnten wir die nötigen Hürden überwinden. Was lange Zeit von bürokratischen und finanziellen Schwierigkeiten geprägt war, wird nun ein wegweisendes Projekt für die sportliche Zukunft Bremens. Wir freuen uns, dass wir heute diesen Schritt gehen können – er wird nicht nur die bremische Infrastruktur stärken, sondern auch neue Perspektiven für unsere Stadt und ihre Sportlerinnen und Sportler schaffen. Die Maßnahmen auf Platz 11 sind auch ein klares Bekenntnis zum Standort und zur Stärkung des Frauenfußballs in Bremen.“

Spielbetrieb auf „Platz 11“ wird durchgängig fortgesetzt

Die Kosten für die Gebäudesanierung in Höhe von voraussichtlich acht bis zehn Millionen Euro tragen zu 75 Prozent der SV Werder Bremen und zu 25 Prozent die Stadt Bremen. Darauf hatte sich der SV Werder Bremen mit dem Senator für Finanzen, Björn Fecker, geeinigt, der am Freitag gemeinsam mit Tarek Brauer feierlich die Baustelle einweihte, indem sie gemeinsam das Bauschild enthüllten. Die Kostenteilung entspricht dem Nutzungsverhältnis. Der Spielbetrieb von Werders Erstliga-Frauen sowie der U23 in der Regionalliga Nord wird auf „Platz 11“ während der gesamten Bauphase fortgesetzt. Eine Fertigstellung der beiden Infrastrukturprojekte ist für Ende 2026 geplant.

Im Laufe dieses Jahres soll dann auch der Bau des Fußball-Campus starten. Der Bauantrag für die „neue Heimat“ aller Leistungsnachwuchs- und Frauenmannschaften des SV Werder Bremen ist bereits gestellt, die Zustimmung des Beirats Östliche Vorstadt ohne Gegenstimme erteilt.

 

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